Deutscher Kinderschutzbund (DKSB) e.V. Kreisverband Bernkastel-Wittlich
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Pressemitteilungen



TanzMedia: Medien faszinieren und Tanz bewegt -
Digidance Minis – Fortbildung für Erzieher/-innen

Medien faszinieren schon die kleinsten Zuschauer, kreativer Kindertanz steht hoch im Kurs. Das Projekt „TanzMedia“ verbindet Tanz mit kreativer Videoarbeit und eröffnet jungen Menschen Experimentierräume für körperliche und mediale Ausdrucksformen. Die Fortbildung in Kooperation des Medienpädagogischen Erzieher/-innen Club (Mec) Rheinland-Pfalz mit der Ganztagsschule Georg-Meistermann-Schule Wittlich und dem Dt. Kinderschutzbund Bernkastel-Wittlich e. V. – Mehrgenerationenhaus möchte mit praktischen Übungen und Filmausschnitten Impulse für die eigene (medien)pädagogische Arbeit geben. Für Kindergarten- und Hortkinder wurde das Modul Digidance Minis zusammengestellt, das z. B. mit der Methode „Bildebenentanz“ arbeitet. Reduzierte Technik und Grundelemente des kreativen Tanzes reichen aus, um ein kleines (Medien)Projekt durchzuführen. Bei dieser Methode lernen die Kinder, wie sie mit ihren Körpern ein bewegtes Kamerabild erzeugen. Sie erfahren tänzerisch, aus welchem Bewegungsrepertoire sie schöpfen können. Im Spiel vor der Kamera ist die Verständigung ohne Worte wichtig, das bewegte Miteinander bietet lustige Momente: Gerade für Jungen ist diese kreative Aufgabe eine reizvolle Herausforderung. Präsentationen in Hort-AGs bestätigen den Ansatz von Digidance Minis. Jedes Kind findet seinen Platz und seine Bewegung im Bildraum. Die Fortbildung wird vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz gefördert und im Zertifikatsheft der Landesinitiative „Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an“ (Modul T 04/Künstlerische Ausdruckformen, T07/Theater, Mimik, Tanz und T 14/Medien) anerkannt. Termin: Fr, 30. Oktober, 9 – 17 Uhr, Ganztagsschule Georg-Meistermann-Schule,(Aula), Lieserstraße, Wittlich, Referentinnen: Katja Batzler, Medienpädagogin, medien+bildung.com, und Nadja Winterstein, Tanzpädagogin. Anmeldung Tel.: 0621/5202 273, Mail: dinges@medienundbildung.com, Kostenbeitrag 30€


Ehrenamtliche Berater/-innen dringend gesucht
Schulung für das Kinder- und Jugendtelefon startet


Fast 5000 Anrufe im Jahr, ermittelt über eine unabhängige Statistik, belegen den Bedarf. Das Notruf-Telefon „Nummer gegen Kummer“ steht montags bis freitags von 15 – 19 Uhr nicht still. Immer wieder wird von Kindern und Jugendlichen ein Ansprechpartner, ein Mensch mit offenem Ohr gesucht. Nach zehn Jahren regelmäßiger Rufbereitschaft fehlen dem Wittlicher Telefon erstmals neue Ehrenamtliche, die bereit sind für zwei Jahre regelmäßig einmal wöchentlich Dienst zu tun. Für die neue Ausbildungsgruppe, die am 28. Oktober unter Leitung von Psychologen und Pädagogen starten soll, fehlen noch engagierte Menschen jeden Alters. Sie werden in 70 Stunden auf die Aufgabe vorbereitet, erhalten regelmäßig Supervision und erfahren, wie wichtig ehrenamtliche Hilfe ist. Informationen: Dt. Kinderschutzbund, Projektleitung A. Stark und S. Kohl, donnerstags Tel. 0 65 71/95 45 39 oder email: kjt@kinderschutzbund-bernkastel-wittlich.de

Terminverlegung Angehörigengruppe
Menschen mit Essstörungen


Wegen der Herbstferien wird das monatliche Treffen der Selbsthilfegruppe Angehörige von Menschen mit Essstörungen auf Mittwoch, 28. Oktober, 18:30 – 20:30 Uhr verlegt. Treffpunkt ist das Mehrgenerationenhaus, Kurfürstenstr. 10 in Wittlich. Anmeldung erbeten, Dt. Kinderschutzbund, Tel. 06571-2110

MehrGenerationenHaus vor Ort
Osteopathie für Säuglinge und deren Mütter in Traben-Trarbach
Physiotherapeutin, Heilpraktikerin und Osteopathin M. Mees spricht im Alten Rathaus Traben über Osteopathie für Säuglinge und deren Mütter. Was ist Osteopathie, wie wirkt sie? Hilfen bei Beschwerden der Mütter nach der Geburt, bei Säuglingsbeschwerden und Förderung der motorischen Entwicklung für zufriedene Kinder sind Themen an diesem Nachmittag. Anmeldung erforderlich, Tel. 06571-21 10.Kursgebühr: 5 €. Termin: Mi., 28. Oktober, 15 Uhr.
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Extra Tipp für junge Mütter!
Rückbildungsgymnastik mit dem Baby:
Rückbildungsübungen tun nicht nur Müttern nach der Geburt gut. Bezieht man das Baby mit in das leichte Training ein, werden seine Entwicklung und die Mutter-Kind-Beziehung gefördert. Hebamme Kaja Türr unterstützt dabei. Bei Bedarf Kinderbetreuung für Geschwisterkinder. Förderung durch die Krankenkassen. Beginn Freitag, 30. Oktober – 18. Dezember 10.30- 11.30 Uhr. Anmeldung erforderlich, Kinderschutzbund u. Mehrgenerationenhaus, Kurfürstenstr. 10, Tel. 06571-2110.

Offenes Elterncafé „Kaffeeklatsch und Kinderquatsch“
Weniger Erziehungs- und Terminstress, dafür mehr Spaß und Bildung.. Zeit für Groß und Klein, zum Ausprobieren und Entspannen, zum Erzählen und Zuhören. Offenen Treff für Eltern und Großeltern mit Kindern und Enkelkindern. Jeden Donnerstag von 9-12  und von 14- 17 Uhr im Spielgruppenraum, Dt. Kinderschutzbund und Mehrgenerationenhaus, Kurfürstenstr. 10, Wittlich, Tel: 0 65 71/21 10. Teilnahme kostenfrei- ausgenommen bei vorher angekündigten Vorträgen.

Zusätzlicher Kurs nach den Herbstferien,
Prager-Eltern-Kind-Programm für das 1. Lebensjahr

Aufgrund der großen Nachfrage bietet der Dt. Kinderschutzbund ab Freitag, 30. Oktober von 9 – 10:30 Uhr einen weiteren Kurs zur Entwicklungsanregung bei Säuglingen. Der Kurs mit zertifizierter Leitung geht über 7 Termine, Sozialermäßigung für Kursgebühr (56€) ist möglich. Anmeldungen. Tel. 06571/2110  oder info@kinderschutzbund-bernkastel-wittlich.de Das Prager-Eltern-Kind-Programm geht auf die Arbeiten und Untersuchungen des Psychologen Dr. Jaroslav Koch zurück. Er beschäftigte sich mit der Frage, welche Möglichkeiten es gibt, positiven Einfluss auf die Entwicklung des Säuglings zu nehmen. Aufgrund seiner Forschungsergebnisse stellte er ein gezieltes Anregungsprogramm für das erste Lebensjahr zusammen, das Mütter und Väter mit ihren Säuglingen ab 6 Wochen anspricht. Diese Maßnahme findet in Kooperation mit der VHS Wittlich Stadt und Land e.V. statt und wird gefördert durch das Ministerium Rheinland-Pfalz. Dt. Kinderschutzbund,


MGH-Internetlotsen machen Ferien
Während der Schulferien findet kein Medienangebot statt. Ab dem 26. Oktober stehen die Internetlotsen, dienstags und mittwochs von 15:30 – 17 Uhr Internetlotsen und – lotsinnen im „Internetcafé“ des Mehrgenerationenhauses als Lernpartner rund um das Thema Medien zur Verfügung. Um auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingehen zu können, ist eine Anmeldung zum „Internetcafé“ unter 06571 – 2110 erwünscht. Der eigene PC oder Laptop kann gerne mitgebracht werden.

Science-Lab für Kinder auch samstags geöffnet
Forscherreisen für Vorschulkinder sowie Erst-u. Zweitklässler

Woraus besteht Luft? Wie funktionieren Glühlampen?, Was ist Reibung?....... Diesen und vielen anderen Fragen aus der Erlebniswelt der Kinder gehen die Forscherkinder gemeinsam mit Kursleiterin Antje Weich nach. In 14 Kursstunden haben die Kinder die Möglichkeit, die Welt der Naturwissenschaften altersgerecht und mit viel Spaß kennen zu lernen. Höhepunkt des Kurses sind der gemeinsame Ausflug und die Vorführung für die Eltern.
Am Dienstag, den 27. und Freitag bzw. Samstag, den 30./31.10.09 starten die neuen Experimentierkurse im Science-Lab. Weitere Informationen und Anmeldungen ab sofort unter 06571/952475 und unter www.science-lab.de

Erziehung kann Spaß machen
Elternkurse im Kinderschutzbund

Ein weiterer zertifizierter Elternkurs des Dt. Kinderschutzbundes „Starke Eltern-starke Kinder“ ® startet am Do., 5. Nov., 9 – 11:30 Uhr, über zehn Vormittage im Mehrgenerationenhaus Wittlich unter Leitung von: A. Weinand u G. Röper. Die Elternkurse stärken das Selbstbewusstsein von Müttern, Vätern und Kindern. Unter Anleitung eigens qualifizierter pädagogische Fachkräfte trägt dieser Baustein der DKSB-Elternschule dazu bei, den Familienalltag zu entlasten und das Miteinander zu verbessern. Er zeigt Möglichkeiten auf, Konflikte zu bewältigen und zu lösen, bietet Raum zum Nachdenken und zum Austausch mit anderen Müttern und Vätern. Elternkurse informieren über allgemeine Erziehungsthemen und machen Spaß. Kosten: 80€ , Sozialermäßigung möglich. Der Kurs wird in Kooperation mit der VHS Wittlich Stadt/ Land durchgeführt und durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert. Anmeldung Tel. 06571-10739 (VHS) oder 06571-2110.

Lichterfest und Funzelflohmarkt
In Vorfreude auf das Fest des Heiligen Martin und zur Einstimmung in die dunklere, ruhigere Jahreszeit lädt der Dt. Kinderschutzbund – Mehrgenerationenhaus Jung und Alt am Fr., 6. Nov. von 17 – 19 Uhr zum „Lichterfest mit Funzelflohmarkt“ ein. Bei (Kinder)-Glühwein, Waffeln und Musik werden die Martinslaternen erprobt, Haus und Hof in Licht der „Funzeln“ erstrahlen. Wer schon mal nach kostengünstigen Geschenkideen sucht, findet am Funzelflohmarkt die ersten Anregungen. Der Verkauf findet zu Gunsten des Dt. Kinderschutzbundes statt, wer noch gute, gebrauchsfähige Sachspenden (keine Kleidung) abgeben oder mithelfen möchte, meldet sich unter Tel 0 65 71-2110.

Babysitten- aber richtig!
Schulung für jugendliche Babysitter

Ein „Start-Set“ für Babysitter und die, die es werden wollen, bietet der Deutsche Kinderschutzbund Bernkastel-Wittlich. Diese Schulung mit Teilnahmezertifikat findet am Samstag, 07. Nov. von 9 – 16 Uhr im Mehrgenerationenhaus Wittlich, Kurfürstenstr.10 statt. Nach einem Kennenlern- und Einführungsgespräch: „Was sollte ein Babysitter können? (E. Werner, DKSB) geht es um „Notfälle im Kindesalter“ Lebensrettende Maßnahmen- wie verhalte ich mich im Notfall bei Wundversorgung, Krampfkinder, Insektenstiche, Vergiftungen, Verschlucken von Fremdkörpern (Facharzt der Kinder- und Jugendklinik Verbundkrankenhaus). Im Schulungsteil “Säuglingspflege – Säuglingshandling“ unterrichtet eine Fachkraft (M. Becker-Hoffmann, CTT-Verbundkrankenhaus) über Entwicklungsphasen, Körperpflege Füttern und Umgang mit dem Baby . Im letzten Modul „Spielen, Singen, Basteln mit dem Kleinkind“ erhalten die angehenden Babysitter Handreichungen zu den Themen „Wie entwickeln sich Kinder? Welche sinnvollen Beschäftigungen brauchen sie? Was können sie spielen, singen und basteln (Jutta Böhm, DKSB). Anmeldung beim DKSB;Tel. 0 65 71/21 10 oder info@kinderschutzbund-bernkastel-wittlich.de erforderlich. Kostenbeitrag: 20 Euro einschl. Teilnehmerzertifikat. Jugendliche, die an dieser Schulung teilgenommen haben, werden über den Dt. Kinderschutzbund kostenfrei vermittelt.

Die „Hörbar“ –
Sonntagsbrunch (nicht nur) für Literaturfreunde


Vorlesen, lesen, zuhören, sich über ein gutes Buch austauschen sind für viele Menschen, ganz gleich in welchem Alter, ein entspannender und zugleich anregender Freizeitausgleich. Anlässlich des „Tag des Vorlesens“ lädt das Mehrgenerationenhaus-Haus der Familie Wittlich, am Sonntag, 8. November, 10 – 13 Uhr zum literarischen Brunch in die Kurfürstenstr. 10. Prominente Vorleser/-innen haben ihr Mitwirken bereits zugesagt. Zu hören gibt es Texte zum Schmunzeln, Nachdenken, sowie Auszüge aus dem Werk der Nobelpreisträgerin Herta Müller. Anmeldung zur Planung des Brunchs erbeten, M. Schneider, Tel. 0 65 71-21 10. Bei entsprechendem Interesse wird das Angebot regelmäßig durchgeführt.

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ADHS - Eltern als Coach
Lizenziertes Elterntraining jetzt auch in Wittlich

Der Kurs über acht Treffen richtet sich an Eltern mit Kindern, die unter einem Aufmerksamkeitsdefizit (ADHS) oder ähnlichen Lern-, Verhaltens-, Entwicklungstörungen leiden. Marlis Brixius (Pädagogin und system. Familienberaterin) und Chr. Wantzen (Kinder- und Jugendarzt) unterstützen Eltern in ihrer Erziehungsarbeit nach dem OptiMind. Konzept und beraten rund um das Thema ADS . Der Kurs beginnt Samstag, 7. November, 9 – 11 Uhr im Mehrgenerationenhaus Wittlich, Kurfüstenstr. 10, Kursende in Absprache mit den Teilnehmern voraussichtlich Ende Mai. Kosten für Einzelpersonen 100 Euro, für Ehepaare 150 Euro. Teilnehmer können eine Kostenübernahme bis zu 80 Prozent über ihre Krankenkasse ((Stressprävention) beantragen. Anmeldung: M. Brixius 0 65 71-260479

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Bundesministerin von der Leyen zu Gast in Wittlich - Viel Lob für Engagement

Bei strahlendem Sonnenschein besuchte am Kirmesmontag, 17. August, Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen das Mehrgenerationenhaus Wittlich. Vor Ort überzeugte sie sich davon, dass der Dt. Kinderschutzbund Bernkastel-Wittlich und seine Partner mit Mitteln des Bundesministeriums und des Europäischen Sozialfonds ein vielfältiges Angebot geschaffen hat. Sie betonte: "Der Austausch zwischen den Generationen wird im Mehrgenerationenhaus Wittlich vorbildlich umgesetzt. Hier können Menschen aller Lebensalter miteinander etwas Gemeinsames schaffen." Jung & Alt trommelten mit der Ministerin, für die bei der Sommer-Ferienfreizeit eigens ein Musikinstrument angefertigt worden war. Im "Offenen Treff" nahmen Kinder an einem Workshop zum Nähen von Handytäschchen teil und fertigten der Bundespolitikerin ein eigenes an. Der Aquarellmalkurs gestaltete mit Kindern und Frau von der Leyen ein buntes Bild.Gerne stellte sie sich den Fragen der Presse, zu der auch die ReporterKids des Mehrgenerationenhauses/
medienundbildung.com gehörten. Gekonnt interviewten sie die Ministerin, die Auskunft darüber gab, dass sie am liebsten ihre Freizeit mit ihren Kindern verbringt. Marina Bolinski, 1. Vorsitzende, zieht Bilanz: "Wir freuen uns sehr, dass Ministerin von der Leyen das große ehrenamtliche Engagement in diesem Haus durch ihren Besuch gewürdigt hat. Das Lob der Ministerin für die Lebendigkeit des Hauses und die professionelle Vielfalt der Angebote ist uns ein Ansporn für die gute Fortsetzung unserer Arbeit."

Fotos der Veranstaltung hier zum Download

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Pressemitteilung 30.03. 2009

Sprach- und Lesepaten für neues Projekt gesucht.
Workshop „Richtig (vor)lesen“ zum Auftakt


Kinder erlernen Sprache von der ersten Stunde ihres Lebens an, doch nicht immer verläuft der Spracherwerb ohne Störungen. Dies hat unter Umständen schwerwiegende Folgen für die soziale, schulische und berufliche Entwicklung. Inzwischen wird in Kindertagesstätten und Schulen viele für eine gute Sprachförderung getan. Mit Unterstützung des Lions Clubs Wittlich startet das Mehrgenerationenhaus Wittlich (MGH) ein ehrenamtliches Projekt, das diese Arbeit der Kita und Schule unterstützen will. „Zum Auftakt unserer generationenübergreifenden Arbeit brachte unser langjähriges Kinderschutzbundmitglied Prof. Dr. G. Schuster diese gute Idee ins Haus“, erläutert Michaele Schneider. „Gemeinsam mit dem Lions Club haben wir ein Konzept entwickelt und für die Startphase Kooperationspartner in Schule und Kindergarten gesucht. „In Zusammenarbeit mit Landrätin B. Läsch-Weber und der Servicestelle Freiwilliges Engagement der Kreisverwaltung wollen wir mit unserem Projekt Kindern mit und ohne Migrationshintergrund einen positiven Start ins Leben geben. Über die pädagogischen Fachkräften erfahren wir von den förderungsbedürftigen Kindern“. Jedes Kind erhält nach Vorgesprächen mit Eltern und Lehrkräften einen persönlichen Sprachpaten, der sich über einen längeren Zeitraum ein- oder mehrmals pro Woche mit dem Kind trifft. In der gemeinsamen Zeit versucht der Pate mit spielerischen Methoden einen guten Kontakt zum Kind aufzubauen. In einer lockeren Atmosphäre, in der sich das Kind wohlfühlt, kann es ohne Druck neue Lerninhalten besonders gut aufnehmen. Im Zusammensein beim Spiel, beim Vorlesen oder selbst Lesen wird die Sprachfähigkeit entscheidend verbessert, Voraussetzung für die Paten sind Akzeptanz, Wertschätzung und Einfühlungsvermögen gegenüber dem Kind sowie gute deutsche Sprachkenntnisse. Dank einer Spendenaktion des Lions Clubs anlässlich der Wittlicher Kirmes, der Förderung des Bundesministeriums, des Europäischen Sozialfonds und des Landesministeriums können wir kostenfreie Schulungen für die Ehrenamtlichen und eine fachliche Begleitung während des Projektes anbieten. Informationen zum Projekt gibt es am Mittwoch, 2. April, 15 Uhr im Freiwilligencafé des Mehrgenerationenhause und auch schon ein 1. Schulungsmodul zum Thema Kommunikation. Am Mo., 6. April 10 – 13 Uhr lädt das Team des MGH zu einem Workshop „Richtig Vorlesen – lesen lernen“ mit Ch. Kranz (Stiftung Lesen) ein. Hier geht es um die richtige Vorlesesituation und praktische, spielerische Tipps zur Leseförderung. Weitere Wahlmodule für die neuen Sprachpaten folgen. Zum Seminar sind auch Ehrenamtliche eingeladen, die ausschließlich vorlesen wollen. Weitere Informationen Tel. 0 65 71-21 10 und www.mehrgenerationhaeuser.de/wittlich


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Haus der Familie Wittlich“ - Zertifikat für nachhaltige Arbeit für Familien geht an Dt. Kinderschutzbund

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen hat im Januar die Einrichtung des Dt. Kinderschutzbundes Bernkastel-Wittlich (DKSB) in das vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Programm „Haus der Familie“ aufgenommen. Für die bisherige erfolgreiche Arbeit überreichte Ministerin Malu Dreyer auf der Landeskonferenz in Mainz dem Team des Dt. Kinderschutzbund Bernkastel-Wittlich sowie weiteren 33 Häusern ein Zertifikat. „Wir haben einen hohen Anspruch an die Qualität der Häuser. Das Haus der Familie Wittlich leistet in der Region einen nachhaltigen Beitrag zu Gestaltung einer familienfreundlichen Infrastruktur und erfüllt besondere Qualitätsmerkmale“, so die Ministerin. „Es hat ein Brücken und Lotsenfunktion und entwickelt sich zu einem Knotenpunkt in der Kommune.“ Sie stellte dabei als wichtiges Charakteristikum die Arbeitsbündnisse mit der Kommune heraus. Dies unterstrich Anita Wirtz von Servicestelle Freiwilliges Engagement der Kreisverwaltung, die vor Ort stellvertretend für viele weitere Kooperationspartner im Netzwerk das Zertifikat mit in Empfang nahm. Als gelungen gewertet wird ebenfalls die Mitarbeit an der Umsetzung des landesweiten Integrationsplans. Michaele Schneider (DKSB) konnte auf der Konferenz in einem Workshop mit dem Institut für Sozialmanagement  Mainz die beispielhaften Ansätze der Einrichtung in Wittlich für gelingende Integration von Migranten vorstellen. „Zeit zum Ausruhen auf den Lorbeeren gibt es nicht“ schmunzelten Annette Weinand, Leitung des Hauses und Lisa Maria Spill (Freiwilliges Soziales Jahr im DKSB). „Das Zertifikat wird gilt bis 2010 und die Qualitätsmerkmale laufend ausgebaut. Mit so vielen kompetenten Kooperationspartner und engagierten Ehrenamtlichen wird uns auch die Verlängerung gelingen. Schließlich sind alle eingeladen, sich ebenfalls aktiv zu beteiligen“.

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Engagiert für eine zweite Chance auf ein unbeschwertes Kinderleben

Pflegeeltern des Landkreises luden Ministerin ins Kreishaus ein

Pflegeeltern, Landrätin Beate Läsch-Weber sowie Fachkräfte des Fachbereichs Jugend und Familie und des Dt. Kinderschutzbund diskutierten im Kreishaus mit Sozialministerin Malu Dreyer über Chancen und Probleme in der Familienvollzeitpflege.

Wittlich. Tag für Tag finden sich in den Medien Schlagzeilen über misshandelte, schwer traumatisierte Kinder. Und die Zahl der Meldungen steigt. Doch was geschieht mit diesen Kindern, wenn sie, warum auch immer, kurzfristig oder für immer, ihre biologische Familie verlassen müssen? Wer interessiert sich für ihren Werdegang, ihre Schwierigkeiten, wer fördert sie? Eine der möglichen „Hilfen zur Erziehung“, so die gesetzliche Bezeichnung, ist die Unterbringung in einer „Ersatzfamilie“, der Pflegefamilie. 40 Teilnehmer applaudierten der Initiatorin der Diskussionsrunde Rita Müller, als sie sagte „Sie sind heute Gast bei ganz besonderen Menschen. Bei Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Kindern eine Chance auf ein zweites, weniger beschwertes Leben zu geben, nachdem ihr erstes eine Tragödie war. Wir verstehen Ihren Besuch Frau Ministerin und Frau Landrätin sehr wohl als Wertschätzung unserer Arbeit.“ Verbunden mit einem ausdrücklichen Lob für Arbeit der Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes im Fachbereich Jugend und im Dt. Kinderschutzbund skizzierten dann, stellvertretend für rund 100 Pflegefamilien, im Landkreis sieben Pflegeeltern Probleme, die sie mit Hilfe der Politik und der Fachkräfte über den Landkreis hinaus verbessern wollen. Von Missachtung und Ausgrenzung der Kinder, wie „so was gehört weg gemacht“, war ebenso die Rede, wie von der gesellschaftlichen Isolierung der Pflegeeltern im Dorf, „wir gelten noch nach zehn Jahren als Sonderlinge“. Eindrücklich, aus eigenem Erleben, beschrieben sie Hilfebedarf bei der Wartezeit auf Therapieplätze für „unsere Kinder“, beim Umgang mit Lehrern, die wenig Kenntnis über die speziellen Probleme haben, bei der Suche nach Entlastungsmöglichkeiten für sich selbst oder nach speziellen Betreuungs- und Ferienangeboten für die Kinder, beim Umgang mit oft langwierigen Entscheidungen voe Gericht. Voller Stolz schilderten sie kleine und große Erfolge bei ihren Anstrengungen, die Kinder zu selbstständigen und selbstbewussten Menschen zu erziehen, das eigene Glück einem Kind einen neuen Weg zu ebenen. Sachlich und engagiert formulierten sie aber auch weiteren Fortbildungs- und Supervisionsbedarf, mehr Personal, Beratung „auch wenn es mal nicht brennt“, und kürzere Verwaltungswege. „Pflegefamilie zu sein ist ein mühsamer Weg, beim dem wir auch an Grenzen stoßen. Helfen Sie uns ein weiteres Netz von Hilfsangeboten zu knüpfen, helfen Sie mit die Öffentlichkeit für das Leid unserer Kinder zu sensibilisieren!“, so Rita Müller. Ein Appell, der bei Ministerin Dreyer und Landrätin Läsch-Weber auf offene Ohren stieß. „Zuerst einmal möchte ich Ihnen für Ihr wichtige Arbeit von ganzem Herzen danken. Doch nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte;“ so Landrätin Läsch-Weber, die die Weiterentwicklung im Pflegekinderwesen im Zusammenhang mit einem Gutachten des Landkreises zu den Hilfen zur Erziehung vorstellte. „Ihre Anliegen werden nicht nur gehört, sondern aktuell umgesetzt“. Eine direkte Umsetzung versprach auch Ministerin Malu Dreyer. Sie wird nicht nur in ihrem Ministerium, sondern auch in Fachgesprächen mit den Verantwortlichen in der Fortbildung für Lehrer und Erzieher, sowie mit Juristen und Richtern, die Anliegen der Pflegeeltern zu „ihrem Thema“ machen.

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 Erfolgreicher Brückenschlag zwischen Generationen und Kulturen

Mehrgenerationenhaus Wittlich in Trägerschaft des DKSB feierlich eröffnet.

Wittlich. Mama, Opa und Enkel wippten im Gleichtakt am Fußballkicker, rhythmisches Klatschen und der Rufe nach Zugabe gaben die fröhliche Stimmung auf dem bunt geschmückten Hofgelände des Wittlicher Mehrgenerationenhaus wieder. Es waren Musik, Kreativität und viele Gespräche die Brücken bauten zwischen Generationen und Kulturen. Die Youngsters von „battle fanatix“ (Haus der Jugend) rissen mit ihrem Breakdance die Zuhörer von den Sitzen. Die spritzig-humoristische Darbietung der Frauenchores „Rock & Blu(es) hatte ebenso ihren Fanclub, wie die „boomwhackers“ des Peter-Wust-Gymnasiums. Fast ein wenig Urlaubsfeeling kam beim Konzert der 20köpfigen Trier Big Band „Frame in Green“ auf, auch wenn wegen des Gewitters die Fortsetzung dieses Konzertes auf das kommende Jahr vertagt werden musste. Rund um die Bühne werkelten Jung mit Alt und die naturwissenschaftlichen Experiment bei „Science lab“ konnte „Papa am besten erklären“. Das. Team des Dt. Kinderschutzbundes, Träger des Bundesmodellprojektes Mehrgenerationenhaus und Landesprojektes Haus der Familie, und die rund 400 Gäste zeigte sich sehr zufrieden. Denn auch im Haus konnte über zwei Stockwerke jeder nicht nur den Kaffeedurst, sondern auch seinen Hunger nach Informationen stillen. Die SeniorsicherheitsberaterInnen stellten sich mit Sketch und einer eigens produzierten DVD vor. Zauberer Waltino füllte die Räume ebenso wie ein Workshop „Geistig fit bis ins hohe Alter“. Die Vorsitzenden Marina Boliniski und Elfriede Meurer (MdL): „Mit Hilfe unserer Kooperationspartner ist es uns schon nach wenigen Wochen gelungen, Brücken zwischen den Generationen und Kulturen zu schlagen und ein solches Fest zu gestalten. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.“ Großen Applaus gab es für den unangekündigten Besuch der Freunde aus dem MGH-Partnerhaus in Landau und für das Versprechen der beiden Patinnen Landrätin Beate Läsch-Weber und Schauspielerin Barbara Phillip, auch zukünftig die Arbeit der vielen engagierten Menschen im Mehrgenerationenhaus Wittlich von „ganzem Herzen zu unterstützen“. 

 © DKSB e.V. KV BKS-WIL